Fraktalfarben, Texturen und Effekte

Ein starkes Fraktalbild entsteht meist als Pipeline und nicht durch einen einzelnen Filter. MandelKit trennt mathematische Quelle, Farbübersetzung, Textur, Effekt und Licht, damit ein Look verständlich und reproduzierbar bleibt.

Farbquelle: Welches mathematische Signal?

Geglättete Iterationen sind ein vertrauter Ausgangspunkt; Distanzschätzungen, Potentiale, Winkel, Domains und Orbitwerte legen andere Strukturen frei. Die Innenfärbung ist eine eigene Wahl, weil Punkte im Inneren keine normale Fluchtiteration besitzen.

Die Quelle bestimmt, wo Variation entsteht – noch nicht, welche Palette sichtbar wird.

Farbverlauf: Wie Werte zu Farbe werden

Der Verlauf ordnet einem normierten Quellwert Farbe zu. Ein zyklischer Verlauf wiederholt sich kontinuierlich und sollte beim Palettenwechsel zyklisch bleiben. Skalierung, Offset und Richtung verändern den Weg der Palette, ohne die Geometrie anzutasten.

Interferenzringe können einen eigenen gemerkten Verlauf verwenden, sodass Ringstruktur und Grundfraktal verschiedene Farbbeziehungen tragen.

Texturen und Effekte: lokale Struktur formen

Konturlinien, Krümmungskanten, Distanzbänder, Feldlinien, Orbit-Fallen und distanzbasierte Schattierung betonen unterschiedliche Eigenschaften des berechneten Feldes. Parameter dürfen vorbereitet sein, während ein Effekt aus ist; erst ein aktivierter Effekt verändert Bild und Zusammenfassung im eingeklappten Inspektor.

Relief und Licht: aus dem Feld wird eine Oberfläche

Normal Maps übersetzen lokale Feldänderungen in Oberflächenrichtungen. Richtungslicht gilt gleichmäßig über die Ansicht; Punktlicht hängt zusätzlich von Position und Entfernung ab. Konturtiefe bestimmt, wie stark die Kontur das Relief prägt, statt nur als Linie über dem Bild zu liegen.