Fraktale mit 100.000 Pixeln exportieren
Ein Bild mit 100.000 × 100.000 Pixeln enthält zehn Milliarden Bildpunkte. Es passt weder in einen normalen Screenshot noch in eine einzelne GPU-Textur – deshalb zerlegt MandelKit die Arbeit in kontrollierte Teile.
Jenseits einer einzelnen Metal-Textur
GPU-Familien begrenzen die Kantenlänge einzelner Texturen. Schon davor würde der unkomprimierte Pixelpuffer eines riesigen Bildes viele Gigabyte beanspruchen. Eine einzige größere Zuweisung wäre weder portabel noch zuverlässig.
Der macOS-2D-Export rendert Kacheln innerhalb sicherer Grenzen und setzt sie über eine datenträgergestützte Pipeline zusammen. Der Spitzenbedarf bleibt begrenzt, obwohl das Ergebnis größer als jede einzelne Metal-Textur sein kann.
Den sichtbaren Ausschnitt bewahren
Aus der gewählten Breite und dem Seitenverhältnis der sichtbaren Zeichenfläche ergibt sich die Ausgabehöhe. Jede Kachel verwendet die exakten Koordinaten ihres Teilbereichs; dadurch entsteht nicht der Beschnitt, der bei isoliert gerenderten Quadraten auftreten würde.
Abtastung und Randüberlappung werden an Kachelgrenzen berücksichtigt, damit Antialiasing und bildraumbezogene Effekte keine Nähte erzeugen.
Ein sinnvoller Ablauf für große Exporte
Lege die Komposition zuerst am Bildschirm fest und teste eine mittlere Größe, bevor du das Maximum startest. Große Dateien benötigen freien Speicher für Zwischenstände und Ergebnis; ihre Laufzeit hängt auch von Iterationen, Antialiasing und Effekten ab.
- Seitenverhältnis und Ausschnitt in der Live-Ansicht prüfen.
- Ein für Zielgröße und Workflow geeignetes Dateiformat wählen.
- Während des Exports genügend freien Speicher vorhalten und den Mac wach lassen.
- Lange Vorgänge über Fortschrittsanzeige und Dock-Symbol verfolgen.
Was die 100.000-Pixel-Grenze bedeutet
MandelKit unterstützt auf dem Mac benutzerdefinierte 2D-Exporte bis 100.000 × 100.000 Pixel. Das praktische Ergebnis hängt zusätzlich von Encoder, Speicher und Szenenkomplexität ab. Histogrammausgleich ist in diesem datenträgergestützten Pfad bewusst deaktiviert, weil er globale Bildstatistiken vor der finalen Färbung erfordert.